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BeschreibungL'Uccellone ist eine der besten Rebflächen auf den Hügelkuppen in Rocchetta Tanaro. Ihr Name stammt von dem piemontesischen Ausdruck uselun (dt. der große Vogel), mit dem eine alte Frau aus der Nachbarschaft bezeichnet wurde, die stets in Schwarz gekleidet war.Sehr intensives Rubinrot mit Nuancen von Granat. Reicher, vielfältiger Duft von beachtlicher Konzentration und Dichte mit vor-herrschenden Noten von roten Früchten und einem Unterton von Minze, Vanille und Lakritz. Großzügiger Geschmack mit einem großartigen Körper und einer bemerkenswerten Struktur. Die Aromen der Weinrebe und des Holzes verschmelzen zu einem einheitlichen Ganzen von großer Geschmeidigkeit und Klasse, lang anhaltendes Finale. Ausbau/Weinbereitung15 Monate in Barriques aus Eichenholz, anschließend 12 Monate Flaschenreifung.Rebflächen Cru Lage in Rocchetta Tanaro
BewertungenLorenc Dudas: 93+
Eine schöne Geschichte......die von einem Dorf handelt, das im Zentrum der Welt liegt. Alles begann mit dem Spitznamen “Braida”. Diesen erwarb sich der Urgroßvater Giuseppe Bologna auf den Gemeinde- und Kirchplätzen, auf denen er sonntags “pallone elastico” spielte - eine piemontesische Abwandlung des Faustballsport. Giacomo Bologna erbte vom Vater nicht nur Weinberg und Spitznamen, sondern auch die bedingungslose Liebe zu seiner Heimat und zum Wein. Er beschritt neue Wege im Umgang mit der Barbera-Traube und wagte erstmals den Ausbau in französischen Barriques-Fässern. Diese Methode war bis dahin in Italien weitgehend unbekannt, hat aber mittlerweile starke Verbreitung gefunden. Der “Bricco dell’Uccellone”, der zugleich Symbol des Weinguts ist, hat sich heute unter den italienischen Kultweinen weltweit etabliert. Seit 1961 sind die Liebe und die Leidenschaft zum Weinanbau und zur Weinherstellung fester Bestandteil der Lebensphilosophie von Giacomo und Anna. Mit den Önologen Raffaella und Giuseppe Bologna hat nun die dritte Braida-Generation das Ruder übernommen. Das Geschwisterpaar Raffaella und Giuseppe Bologna verknüpft moderne Erkenntnisse mit Tradition. So bauen sie weiterhin heimische Rebsorten wie Barbera in seiner typischen Perlweinversion “La Monella” aus und pflegen den Barbera-Klassiker “Montebruna”. Gleichzeitig widmen sie sich weiteren piemontesischen Rebsorten, die im “Moscato”, “Brachetto” und “Grignolino” ihren Ausdruck finden. Ihr Mut hat sie auch an neue Rebsorten herangeführt, die den Geschmacksnerv treffen und Trends auf dem internationalen Markt setzen. Merlot, Pinot Nero und Cabernet Sauvignon wachsen heute ebenfalls in den Weinbergen von Braida. In der modernen Cuvée “Il Bacialè” finden diese Rebsorten mit dem Barbera harmonisch zusammen.